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Expert guide :

Wie man Surfzubehör auswählt?

Surf-Accessoires Banner

Wenn das Wasser unter 15 °C (60 °F) fällt, werden Neopren-Accessoires unverzichtbar. Booties, Handschuhe und Hauben halten dich nicht nur warm, sondern verlängern deine Sessions im kalten Wasser erheblich. Sobald Hände und Füße taub werden, sinkt der Spaßfaktor – und die Performance gleich mit.

Der Schlüssel zu langen, komfortablen Sessions liegt darin, Kopf, Hände und Füße warm zu halten. Wenn deine Extremitäten gut isoliert sind, bleibt auch deine Körpermitte länger warm.

Neoprenschuhe (Surf Booties)

Sobald die Temperaturen fallen, sind Neoprenschuhe das erste Accessoire, das du brauchst. Die Füße kühlen am schnellsten aus – und wenn das passiert, verlierst du nicht nur Gefühl fürs Board, sondern auch Stabilität und Energie.

Worauf du bei Neoprenschuhen achten solltest

  1. Enge Passform: Wähle idealerweise eine Größe kleiner als deine normale Schuhgröße. Der Schuh sollte eng anliegen – ohne die Durchblutung zu behindern.
  2. Wasserabdichtung: Achte auf Klett- oder Riemensysteme, die das Eindringen von Wasser minimieren.
  3. Innenfutter oder Thermo-Socken: Sie erleichtern das An- und Ausziehen und sorgen für zusätzliche Wärme. Eine Zuglasche an der Ferse ist ebenfalls praktisch.
  4. Pflege: Auch bei bester Hygiene entwickeln Booties mit der Zeit Geruch. Spüle sie regelmäßig mit warmem Wasser und mildem Reiniger aus.

Verschiedene Arten von Neoprenschuhen

Round-Toe-Neoprenschuhe

Round-Toe-Boots

Klassisch und besonders warm, da die Zehen zusammenliegen – weniger Kontaktfläche mit kaltem Wasser. Ideal für kältere Bedingungen.

Split-Toe-Neoprenschuhe

Split-Toe-Boots

Die große Zehe ist getrennt, was ein natürlicheres Barfußgefühl vermittelt und besseren Halt auf dem Board bietet. Perfekt für präzises Surfen und ein direktes Boardgefühl.

Reef-Surf-Schuhe

Reef Boots / Reef Surf Shoes

Dünne, flexible Sohlen aus vulkanisiertem Gummi schützen vor scharfen Felsen und Riffkanten. Sie bieten Schutz beim Gehen und Surfen – ideal für Riffbreaks.

Reef Walkers Wasserschuhe

Reef Walkers

Ähnlich wie Reef Boots, aber mit stärker profilierter Sohle für zusätzlichen Grip auf rutschigen Oberflächen. Die dünne Sohle bleibt flexibel genug zum Surfen.

Passform der Neoprenschuhe

Neoprenschuhe sollten eng sitzen – ohne Lufteinschlüsse oder Falten. Zwischen Fuß und Material darf kein Zwischenraum bleiben. Ein zu lockerer Schuh lässt Wasser eindringen und mindert die Wärmeleistung.

Größentabelle für Neoprenschuhe

Surf-Handschuhe – So findest du das richtige Paar

Wenn das Wasser eiskalt ist, können Neoprenhandschuhe über Wohl oder Wehe deiner Session entscheiden. Kalte Finger bedeuten weniger Kontrolle, weniger Gefühl – und weniger Spaß. Die richtige Wahl hält dich warm und beweglich.

Worauf du bei Surf-Handschuhen achten solltest

  1. Als Letztes anziehen: Zieh deine Handschuhe immer zuletzt an, kurz bevor du ins Wasser gehst. Die Fingerbeweglichkeit ist eingeschränkt, sobald sie in 3 mm oder mehr Neopren stecken.
  2. Claw Gloves bei extremer Kälte: Bei Temperaturen unter 5 °C (low 40°F) sind Claw- oder Mittens-Modelle ideal. Durch das Zusammenhalten der Finger bleibt mehr Körperwärme gespeichert.
  3. Übung macht den Meister: Mit Handschuhen zu paddeln und Take-offs zu machen, kann anfangs ungewohnt sein – nach ein paar Sessions gewöhnst du dich daran.

Arten von Surf-Handschuhen

Fünf-Finger-Neoprenhandschuhe

Fünf-Finger-Handschuhe

Bieten das beste Gleichgewicht zwischen Beweglichkeit und Wärme. Ideal für Wassertemperaturen zwischen 10–15 °C.

Fäustlinge Surfhandschuhe

Mittens (Fäustlinge)

Maximieren die Wärme, da die Finger zusammenbleiben. Perfekt für sehr kalte Bedingungen und Sessions bei Frosttemperaturen.

Claw-Neoprenhandschuhe

Claw Gloves

Eine Mischung aus Fäustlingen und Fingerhandschuhen – meist drei Finger zusammen, zwei getrennt. Ideal für extreme Kälte unter 5 °C.

Passform von Surf-Handschuhen

Die Handschuhe sollten so eng sitzen wie deine Neoprenschuhe – ohne Luftblasen oder Falten. Zwischen Fingerspitze und Stoff darf kein Zwischenraum bleiben. Ein zu lockerer Handschuh lässt kaltes Wasser eindringen und reduziert die Wärmeleistung erheblich.

Neoprenhauben – So schützt du deinen Kopf im kalten Wasser

Sobald die Wassertemperatur unter 14 °C fällt, ist eine Neoprenhaube unverzichtbar. Sie schützt deinen Kopf vor Windchill, hält dich warm und verhindert den gefürchteten „Ice Cream Headache“, der beim Duckdive entstehen kann.

Worauf du bei einer Neoprenhaube achten solltest

  1. Thermofutter: Für zusätzliche Wärme und Komfort.
  2. Integrierte Hauben: Bieten den besten Schutz gegen Wassereintritt. Bei abnehmbaren Hauben sollte ein verlängerter Nackenbereich mit Innenlasche vorhanden sein, der unter den Anzug geschoben wird.
  3. Tragegefühl: Es dauert ein paar Sessions, bis du dich daran gewöhnst – besonders, da du weniger hörst und sich dein Gleichgewicht leicht verändert.

Dicken & Typen von Neoprenhauben

Neoprenhauben gibt es in verschiedenen Stärken, meist zwischen 1 mm und 5 mm. Für die meisten Winter-Sessions reicht 2 mm – bei sehr kalten Bedingungen sind 3–5 mm empfehlenswert.

Surf Cap Neoprenhaube

Surf Cap

Bedeckt Kopf und Ohren bis zum Nacken. Mit kurzem Schirm und Kinnriemen – ideal bei 10–15 °C.

Long Neck Neoprenhaube

Long Neck Hood

Reicht über den Hals und wird unter dem Anzug getragen, um Wassereintritt zu vermeiden. Perfekt für 8–12 °C.

Hooded Wetsuit Vest Neoprenhaube mit Weste

Hooded Wetsuit Vest

Eine integrierte Haube mit ärmelloser Weste, die unter dem Neoprenanzug getragen wird. Bietet maximale Wärme bei 6–10 °C und verhindert Spülungen.

Passform der Neoprenhaube

Eine gute Haube sitzt eng, aber nicht zu straff. Sie sollte einen dichten Abschluss um das Gesicht bilden, damit kein Wasser eindringt. Bei abnehmbaren Modellen ist eine Variante mit Nackenverlängerung ideal, die unter den Kragen geschoben wird – das erhöht Komfort und Wärmeleistung.

Größentabelle Neoprenhauben

Die richtigen Surf-Accessoires – Booties, Handschuhe und Haube – sind der Schlüssel zu längeren, wärmeren Sessions in kaltem Wasser. Sie verbessern nicht nur deinen Komfort, sondern auch deine Performance und Sicherheit. Wenn du Kopf, Hände und Füße warm hältst, bleibt dein gesamter Körper länger leistungsfähig – und du kannst dich voll auf die Wellen konzentrieren.

Wähle deine Accessoires je nach Wassertemperatur:

  • Über 15 °C: Booties optional, dünne Handschuhe oder Cap
  • 10–15 °C: 3 mm Booties, 2–3 mm Handschuhe, optional Haube
  • Unter 10 °C: 5–7 mm Booties, Claw Gloves oder Mittens, Long Neck Hood

Pflege deine Neopren-Accessoires regelmäßig mit Süßwasser und trockne sie im Schatten – so bleiben sie flexibel und langlebig.

Tipp: Bewahre sie an einem kühlen, trockenen Ort auf und vermeide direkte Sonneneinstrahlung, um das Neopren vor UV-Schäden zu schützen.

So bist du bestens gerüstet – für Komfort, Wärme und maximale Surfzeit, selbst in eiskalten Bedingungen.

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