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Wie man den richtigen Neoprenanzug für Damen auswählt

Wir lieben Neoprenanzüge. Mit einem guten Neoprenanzug kannst du das ganze Jahr über surfen. Sie halten uns warm, glücklich und konzentriert auf das, was zählt: den Spaß. Von tropischen Sessions in Hawaii bis zu eisigen Abenteuern in Island - der passende Anzug ist entscheidend, um dich wohl und selbstbewusst im Wasser zu fühlen. Dieser Guide hilft dir dabei, deine zweite Haut zu finden.
Welche Arten von Damen-Neoprenanzügen gibt es?
Wähle deinen Anzug passend zu den Bedingungen. Damen-Neoprenanzüge gibt es in unterschiedlichen Schnitten und Stärken - je nach Wassertemperatur. Dünnere, leichtere Anzüge eignen sich für warmes Wasser, dickere Modelle isolieren dich bei Kälte.
Man unterscheidet fünf Hauptkategorien:
- Fullsuit
- Neoprenanzug mit Kapuze
- Shorty oder Springsuit
- Long Jane & Neoprenjacke
- Short Jane & Neoprenjacke

Fullsuits
Der Fullsuit ist der Klassiker unter den Damen-Neoprenanzügen und die vielseitigste Option, wenn du nur einen Anzug kaufen möchtest. Er bedeckt den ganzen Körper - Arme und Beine - und schützt vor Wind und kaltem Wasser. Die Modelle reichen von dünnen 1mm-Anzügen für wärmere Bedingungen bis zu 6mm für sehr kalte Temperaturen.

Neoprenanzüge mit Kapuze
Wenn du bei sehr kaltem Wasser surfst, brauchst du einen Anzug mit integrierter Kapuze. Diese Modelle sind wie dickere Fullsuits, aber mit eingebautem Kopfschutz gegen Wind und Kälte beim Duck Dive. Erhältlich in Stärken von 4/3 mm bis 6/4 mm.

Springsuits
Der perfekte Anzug für warmes Wasser. Damen-Springsuits gibt es in vielen Varianten - passend zu deinem Stil und gewünschtem Schutz. Es gibt:
One-Piece Springsuit: Enganliegend, mit breiten Trägern oder langen Ärmeln. Bietet Bewegungsfreiheit, leichten Wärmeschutz und Schutz vor Wachs. Meist 1 mm dick - ähnlich wie Shorty Janes.
Kurzarm-Springsuit: Der Klassiker in tropischen Lineups - mit kurzen Armen und Beinen.
Langarm-Springsuit: Bikini- oder Shortschnitt mit langen Ärmeln. Ideal bei warmem Wasser und kühler Luft - schützt oben komplett, lässt unten volle Bewegungsfreiheit.

Long Janes
Der Long Jane hat lange Beine, aber keine Ärmel. Er wärmt Brust und Beine, während die Arme frei beweglich bleiben - ideal für kühles Wasser und warme Luft. Für zusätzliche Wärme kannst du ihn mit einer Neoprenjacke kombinieren.

Shorty Janes
Ein ärmelloser Anzug mit kurzen Beinen - wie ein sportlicher Overall für Surferinnen. Bietet mehr Wärme und Schutz als ein Badeanzug, aber volle Flexibilität beim Paddeln. In Kombination mit einer Neoprenjacke entsteht ein wandelbares Setup für wechselhafte Bedingungen.
Die richtige Passform finden
Ein Neoprenanzug sollte perfekt an deinem Körper anliegen - eng, aber nicht einschränkend. Das Prinzip: Zwischen Haut und Neopren wird eine dünne Wasserschicht eingeschlossen, die sich durch deine Körperwärme aufheizt. So funktioniert Isolation.
Beim Anprobieren darf der Anzug eng sitzen - im Wasser wird er flexibler. Der Halsausschnitt sollte angenehm sein und kein Wasser eindringen lassen.
Pro Tipp: Jede Marke - auch Billabong - hat eigene Schnitte und Passformen. Probiere verschiedene Modelle aus, um den Anzug zu finden, der sich wie eine zweite Haut anfühlt.
Welche Größe beim Neoprenanzug?
Ist dein Anzug zu groß, dringt Wasser ein - ist er zu klein, verlierst du Beweglichkeit. Die meisten Marken (auch Billabong) bieten Größentabellen basierend auf Körpergröße, Gewicht sowie Brust-, Taillen- und Hüftumfang.
Finde deinen NeoprenanzugArten von Nähten bei Neoprenanzügen
Nähte verbinden die einzelnen Materialplatten eines Neoprenanzugs. Es gibt drei Hauptarten: Flatlock-Nähte, GBS-Nähte (Glued & Blind Stitched) und Liquid-Seam-Nähte mit Silikonversiegelung außen.
Auch wenn es nur ein kleines Detail scheint - die Nähte beeinflussen Komfort, Beweglichkeit, Langlebigkeit und Wärmeleistung entscheidend.
Flatlock-Nähte
Hierbei werden zwei Neoprenplatten überlappend zusammengenäht. Die Naht ist robust und flexibel, lässt aber Wasser durch. Ideal für Sommeranzüge - weniger geeignet für kalte Bedingungen.
GBS-Nähte (Geklebt und Blindstich vernäht)
Diese Nähte werden zuerst verklebt und dann nur teilweise durchgenäht, wodurch sie wasserdicht bleiben. Sie fühlen sich angenehm auf der Haut an, halten besser warm und sind langlebiger - perfekt für kalte Gewässer. Oft wird zusätzlich ein Tape innen verarbeitet.
Liquid-Seam / Flüssigversiegelte Nähte
Die hochwertigste Option: Kombination aus GBS-Naht, Silikonüberzug außen und Tape innen. Diese Technik sorgt für maximale Abdichtung, Komfort und Haltbarkeit. Der Silikonfilm fixiert die Naht und verhindert Reibung - ideal für Premium-Anzüge.
Reißverschluss-Systeme
Auch der Einstieg in den Neoprenanzug beeinflusst Tragegefühl und Dichtigkeit. Billabong bietet drei Varianten für Damen: Back Zip, Chest Zip und Zip-Free. Welche die richtige ist, hängt von deinem persönlichen Komfort ab.

Back Zip
Der klassische Rückenreißverschluss mit langer Zugleine. Einfaches An- und Ausziehen, weiter Einstieg und mehr Platz im Schulterbereich. Der Nachteil: Anfällig für Wassereintritt am Rücken und etwas weniger Flexibilität durch den Reißverschluss.

Chest Zip
Ein sportlicher Frontreißverschluss mit kürzerem Zip über der Brust. Dichtet besser ab und sorgt für mehr Bewegungsfreiheit an den Schultern. Etwas schwieriger anzuziehen, aber ideal für geübte Surferinnen.
Zip-Free
Für alle, die keine Reißverschlüsse mögen: Zip-Free-Anzüge haben eine flexible Einstiegskonstruktion am Hals. Kein Reißverschluss bedeutet maximale Beweglichkeit, minimales Gewicht und kein Metall, das rosten kann. Der Einstieg braucht etwas Übung - daher besser für erfahrene Surferinnen geeignet.

Was trägt man unter dem Neoprenanzug?
Die meisten tragen den Neoprenanzug direkt auf der Haut. Wer es angenehmer findet, kann auch einen eng anliegenden Surf-Bikini oder einen Einteiler tragen. Wichtig: Das Material sollte schnell trocknen und nicht verrutschen. Lockere Kleidung kann Reibung verursachen oder Wasser ansammeln.
Welche Dicke für welche Temperatur?
Neoprenanzüge gibt es von 1 mm bis 6 mm Dicke. Die Wahl hängt davon ab, wo und wann du surfst. 1 mm bietet maximale Beweglichkeit für warmes Wasser, 6 mm sorgt für beste Isolierung bei Kälte. Überlege dir, ob du in Sommerbedingungen surfst oder Winter-Swells trotzt.
Welche Materialien sind die besten für Neoprenanzüge?
Der wichtigste Bestandteil ist - wie der Name verrät - Neopren. Die meisten Anzüge bestehen außen aus Neopren, innen aus Jersey-Futter und einem elastischen Schaumkern. Je nach Marke variieren Zusammensetzung und Eigenschaften: Manche setzen auf Performance, andere auf Komfort oder Langlebigkeit.
Zubehör für Neoprenanzüge und kaltes Wasser
Ein Winteranzug allein reicht nicht aus, wenn du in kalten Bedingungen surfen willst.

Neoprenschuhe und -handschuhe
Hände und Füße: Besonders kälteempfindlich. Ergänze dein Kaltwasser-Setup mit passenden Neoprenschuhen und -handschuhen für optimalen Schutz.

Neoprenhaube
Kopf: Wenn dein Wetsuit keine integrierte Kapuze hat, schützt eine separate Neoprenhaube deinen Kopf vor Auskühlung und sogenanntem „Brain Freeze“ beim Duck Dive.
Welche Stärke bei welcher Wassertemperatur?
Viele fragen sich: „Welcher Neoprenanzug für welche Wassertemperatur?“ oder „Welche Dicke brauche ich?“ Die Entscheidung hängt stark von deinem Kälteempfinden, der Windstärke und deiner Surfzeit ab.
| Wassertemperatur | Empfohlene Neoprenstärke | Typische Modelle |
|---|---|---|
| über 22 °C | 1-2 mm | Shorty / Springsuit |
| 18-22 °C | 3/2 mm | Leichter Fullsuit |
| 14-18 °C | 4/3 mm | Übergangsanzug |
| 10-14 °C | 5/4 mm | Winteranzug |
| unter 10 °C | 6/5 mm + Kapuze | Arctic / Hooded Fullsuit |
Diese Angaben sind Richtwerte - passe deinen Anzug an die Bedingungen und dein persönliches Wärmeempfinden an.
Pflege und Haltbarkeit
Mit der richtigen Pflege bleibt dein Neoprenanzug viele Saisons lang flexibel und warm. Hier ein paar Tipps:
- Nach jeder Session gründlich mit Süßwasser ausspülen
- Nicht in der prallen Sonne trocknen, sondern im Schatten
- Auf links drehen, damit das Innenfutter besser trocknet
- Keine aggressiven Reinigungsmittel verwenden
- Auf einem breiten Bügel aufhängen, um Verformungen zu vermeiden
Fazit
Ein guter Damen-Neoprenanzug ist entscheidend für Komfort und Performance im Wasser. Egal ob Fullsuit, Shorty oder Anzug mit Kapuze - wichtig ist, dass er zu Temperatur, Surflevel und deinen persönlichen Vorlieben passt.
Wenn du weißt, welche Stärke du brauchst, wie ein Anzug sitzen muss und worauf du bei Nähten und Materialien achten solltest, wirst du länger - und besser - surfen.
Mit der richtigen Kombination aus Passform, Material und Dicke wird dein Billabong Damen-Neoprenanzug zu deinem treuesten Begleiter - vom sommerlichen Beachbreak bis zum winterlichen Swell.
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